Hybrid Work
Was ist Hybrid Work?
Hybrid Work kombiniert Präsenzarbeit im Büro mit Remote-Arbeit und ist für viele Teams heute das vorherrschende Arbeitsmodell. Es klingt wie der beste Kompromiss, stellt Teams in der Praxis aber vor besondere Herausforderungen, die rein remote oder rein präsente Teams so nicht kennen.
Warum ist Hybrid Work anspruchsvoller als gedacht?
Wer wann wo arbeitet, beeinflusst Teamdynamiken erheblich. Menschen, die häufiger im Büro sind, haben oft mehr informellen Einfluss, durch die Gespräche im Flur, die spontanen Mittagspausen, die kurzen Abstimmungen am Schreibtisch. Remote-Mitarbeitende können das Gefühl der Isolation entwickeln, auch wenn sie formal gleichgestellt sind.
"In hybrid teams, proximity bias is a real risk. Proximity bias is when leaders favor employees they see most often." — Harvard Business Review
Was braucht Hybrid Work, damit es funktioniert?
Hybride Teams brauchen klare Vereinbarungen darüber, wie sie zusammenarbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Gute Teamkulturarbeit stellt sicher, dass alle, unabhängig vom Arbeitsort, gleichwertig eingebunden sind. Das bedeutet: Meetings so gestalten, dass remote Teilnehmende nicht benachteiligt sind, und bewusst Formate schaffen, die über den reinen Arbeitsbezug hinausgehen.
Kultur als Anker im hybriden Alltag
Regelmäßige strukturierte Sessions, in denen das Team unabhängig vom Standort gemeinsam reflektiert und arbeitet, sind ein wirksames Mittel gegen die Aufsplitterung in Büro- und Remote-Lager. Was zählt, ist nicht wo jemand sitzt, sondern dass alle dasselbe Erlebnis teilen.
